Entstanden sind die Fallas im 18. Jahrhundert, wobei die Ursprünge unklar sind. Eine gängige These ist, dass die Zimmerleute am Ende der kalten Jahreszeit ihre Holzgestelle für die Lampen und Kerzen verbrannt haben, weil sie diese im Frühjahr nicht mehr brauchten.
Die Traditionen der Fallas sind seit 2016 UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit.

Aus Holzgestellen wurden Puppen und nach und nach dreidimensionale Kunstwerke, die, aus Holz, Gips und Pappe gefertigt, jeweils ein bestimmtes Thema aufgreifen und karikieren. Heute sind die größten Skulpturen haushohe Gebilde, die oft mehr als zehn Tonnen wiegen und teilweise über 100.000 Euro kosten. Jedes Jahr gibt es einen Wettbewerb, bei dem die Bevölkerung die besten Fallas und die beliebteste Einzelfigur (ninot, Puppe auf Valencianisch) wählt. Die drei meistgewählten Einzelfiguren werden nicht verbrannt, sondern im „Museo Fallero“ ausgestellt. Der treibende Motor der Fallas sind die Fallas-Vereine aus den knapp 40 Stadtvierteln Valencias. (Quelle: Wikipedia)
Die Haupttage der Fallas sind vom 15.-19. März, doch bereits mit dem Ausruf der Feierlichkeiten der „Crida“ am Torres de Serranos startet die Saison. Dieses war gestern, von daher stammen die Fotos. Die Hauptattraktionen sind die Aufstellungen der Skulpturen an unterschiedlichen Plätzen in der Stadt der „planta“. Ganz zum Schluss folgt die Verbrennung „la Cremá“. Und natürlich darf Feuerwerk nicht fehlen. Wir sind gespannt auf das was kommt und werden euch gern mitnehmen.
